Yoga für Kletterer

starker Körper – starke Nerven

Das Traumpaar: Yoga und Klettern

Klettern ist eine meiner großen Leidenschaften. Man ist im Freien und umgeben von Natur. Sobald ich den Fels in der Hand habe, bin ich im Hier und Jetzt. Was mir so an dieser Sportart gefällt, ist, dass man sich seinen ganz persönlichen Weg durch die Felswand sucht. Dabei wird der Körper beansprucht und der Geist auch oft gefordert. Das passt sehr gut zu Yoga. Denn durch eine regelmäßige Yogapraxis wirst du einerseits gestärkt, andererseits dehnst du deine Muskeln und erhöhst deine Flexibilität. Beides brauchst du beim Klettern. Auch die geistige Fleixbilität, welche du im Yoga entwickelst, hilft dir in der Wand. Außerdem entwickelst du ein gutes Gespür für deinen Körper und jeder, der schon einmal geklettert ist, weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Türe aufgeht.

Die Angst besiegen dank Pranayama

Frei von Angst zu klettern – ein absoluter Traum für jeden Kletterer. Ich bin leider nicht so gesegnet, denn ich würde mich als großer Angsthase beschreiben. Alleine der Gedanke daran, über die Exe im Vorstieg zu steigen, lässt meinen Puls schon höherschlagen. Nicht einmal habe ich in der Wand gedacht ,,Oh mein Gott, was tue ich mir an?” Dann hilft mir nur eines: Durchatmen, mich auf das Ein- und Ausatmen fokussieren. Bis die Welle der Angst wieder abgeklungen ist. Und dann spreche ich mir Mut zu und ganz häufig gelingt ein neuer Versuch. Das Gefühl danach ist unbeschreiblich. Es ist ein regelmäßiges Überwinden, sich selbst aus der Komfortzone herauszulocken und mittlerweile kenne ich sogar ein angstfreies Vorsteigen.

Kennst du das auch und magst deine Angst bändigen? Dann bist du hier genau richtig. Durch eine regelmäßige Yogapraxis lernst du diese Gefühle zu beobachten und kannst sie mithilfe von unterschiedlichen Atemtechniken beherrschen.

Beim Einstieg einer Mehrseillänge auf der Hohen Wand
Möllschluchtklettersteig
In der D-Stelle des Möllschluchtklettersteigs
Das Sonnetanken kommt nie zu kurz